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FAQ TV GERäTE

Welche Farbfernsehnormen und Übertragungsstandards gibt es?

Autor: Achim Behrendt
19.04.2005, 14:18 Uhr

TVs bzw. TFT-TVs haben oft einen oder zwei Multinorm TV-Tuner für Antenne/Kabel Anschluss integriert.

Es gibt mehrere Übertragungsstandards für die Kodierung der Videoinformationen. In Mitteleuropa ist PAL (Phase Alternating Line) gebräuchlich. In Frankreich und Osteuropa SECAM (Séquentiel Couleur à Mémoire) und NTSC (National Television System Committee) in Japan und den USA.


PAL

PAL hat 576 sichtbare Bildzeilen. Es werden 50 Halbbilder/Sekunde gesendet. Halbbilder werden in der Fachsprache auch fields genannt. Abwechselnd werden dabei erst alle ungeraden Zeilen und dann alle geraden Zeilen eines Frames (Frame = Bild) gesendet, was 25 Bilder/Sekunde entspricht. Dieses Verfahren wird als Interlacing (Zeilensprungverfahren) bezeichnet.



Bild rechts Halbbild mit den ungeraden Bildzeilen (odd field / top field) und Bild links Halbbild mit den geraden Bildzeilen (even field, bottom field)



Beide Halbbilder zusammen als Animation, die das Interlacing simuliert

Bei PAL wird zwischen dem Chrominanz Farbsignal der einzelnen Zeilen eine Phasendrehung um 180 Grad vorgenommen, die Übertragungsfehler kompensiert indem als Farbanteile jeweils der Mittelwerte über zwei Zeilen verwendet wird.

NTSC

NTSC arbeitet mit 480 sichtbaren Zeilen. Es werden 60 Halbbilder/Sekunde gesendet.

NTSC hat einen gravierende Nachteil und zwar kommt es bei der Übertragung zu Phasenverschiebungen, was die Farben verfälscht. So gleitet z.B. die Hautfarbe schnell in einen knalligen rosa Farbton ab.

SECAM

SECAM nutzt zur Farbübertragung im Gegensatz zu PAL und NTSC nicht eine Trägerfrequenz, sondern zwei. Während PAL und NTSC eine Quadraturmodulation verwenden, wird bei SECAM die stabilere Frequenzmodulation eingesetzt, wobei nur jeweils eine der beiden Farbkomponenten abwechselnd übertragen wird. SECAM erreicht dadurch ebenso wie PAL stabile Farbtöne und vermeidet so die Probleme bei der Farbstabilität von NTSC.

DVB

DVB steht für Digital Video Broadcasting, also digitales Fernsehen. Die Videoinformationen werden bei DVB digital im MPEG2 Format gesendet. Es gibt mehrer DVB Standards:

* DVB-C (Digital Video Broadcasting Cable), Standard für digitale Kabelübertragung.

* DVB-S (Digital Video Broadcasting Satellite), Standard für digitale Satellitenübertragung.

* DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial), Standard für digitale terrestrische Übertragung.

Es werden unterschiedliche Modulationsverfahren für die verschiedenen Übertragungswege der digitalen Programme eingesetzt. Über Kabel QAM, über Satellit QPSK und über terrestrische Antenne COFDM. Für jeden der DVB Standards braucht man einen eigenen Receiver, da es noch keinen DVB-Receiver gibt der die drei oben genanten Modulationsverfahren zusammen unterstützt und in einem Gerät vereint.

Es sind einige wenige TFT-TVs die mit einem DVB-Receiver ausgestattet, aber auch hier wird immer nur einer der drei Standards unterstützt.

HDTV

HDTV (High Definition Television) ist ein neuer Standard, der mehrere hochauflösende Fernsehformate bietet z.B. HDTV 720p (1280 x 720 Pixel progressive) oder HDTV 1080i (1920 x 1080 Pixel interlaced).

Es gibt zur Zeit noch keinen TV mit integriertem HDTV Tuner, so dass man einen externen digitalen Sat-Receiver mit HDTV Unterstützung benötigt.

Leider hängt Deutschland bei HDTV anderen Ländern hinterher. In Japan oder den USA hat HDTV schon eine gute Verbreitung, während man hierzulande noch nicht einmal die Testphase beendet hat. Außer gelegentlichen Testsendungen die in HDTV ausgestrahlt werden, sieht man in Deutschland was HDTV angeht noch in die "Röhre".

Weitere Informationen zu HDTV sind im Prad HDTV-Special nachzulesen.

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