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TESTBERICHT: HP LP2480zx Teil 7


An 15 Messpunkten wurden die Helligkeitswerte (linkes Bild) und die Farbtemperatur (rechtes Bild) ermittelt.

HP bewirbt den LP2480zx mit einem Kontrastverhältnis von 1.000:1. Diese Angabe können wir für den kompletten Helligkeitsbereich bestätigen. In der Werkseinstellung messen wir einen Kontrast von knapp 1.012:1. Auch nach der Kalibrierung auf eine Helligkeit von 140 cd/m² bleibt das Kontrastverhältnis mit 992:1 etwa in diesem Bereich. Der Weißpegel wird also zu keinem Zeitpunkt abgesenkt, um die Leuchtdichte zu verringern. Alle Veränderungen werden über das Backlight realisiert. Dabei stimmen die Angaben im OSD (in cd/m² statt Prozent) sehr genau mit den tatsächlich erreichten Werten überein.

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

Eine kleine Schwäche müssen wir dem HP LP2480zx bei der Differenzierbarkeit dunkler Tonwerte attestieren. Diese sind in der Werkseinstellung, bei der das Bildschirmgamma etwa bei 2,2 liegt, erst ab der sechsten Stufe sichtbar. Am anderen Ende des Spektrums sind nur die drei hellsten Tonwerte nicht mehr differenzierbar. Nutzt man das sRGB-Preset, sind dunkle Tonwerte ab der ersten Stufe sichtbar, da nicht nur der Farbraum, sondern auch die Gradation ("sRGB Gamma", d.h. ein linearer Anteil im unteren Helligkeitsbereich) entsprechend angepasst wurde.

Bei maximaler Helligkeit (OSD: 250 cd/m²) messen wir eine Leuchtdichte von 244 cd/m² und erreichen damit ziemlich exakt die Werksangabe. Im Vergleich mit vielen anderen Bildschirmen wirkt das nicht besonders eindrucksvoll, reicht aber für faktisch alle denkbaren Einsatzgebiete dieses Bildschirms mehr als aus. Sinnvolle Arbeitshelligkeiten liegen meist weit darunter.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Auch TN-Panels erreichen ähnliche Blickwinkel auf dem Papier, dies aber bei einem Restkontrast von 5:1. Damit sind die Werte nicht vergleichbar.

Wichtiger als die Blickwinkelangabe unter Einbeziehung des Restkontrastes, ist daher die tatsächliche, subjektive Blickwinkelstabilität ohne sichtbare Farbverfälschungen, Negativeffekte oder Veränderung anderer Bildparameter.

Blickwinkel des HP LP2480zx

H-IPS Panels haben sich bislang in den Blickwinkeltests immer sehr gut geschlagen. Im Gegensatz zu Geräten mit VA-Panel kommt es zu keinem "Gammashift" (ein blickwinkelbedingtes Absinken des Bildschirmgammas zu den Rändern hin). Dafür zeigen sich ohne A-TW Polarisator aus dem Winkel unschöne Aufhellungen in dunklen Tonwerten, die bei geringem Sichtabstand bereits bei frontaler Betrachtung auftreten.

Da das Panel des HP LP2480zx glücklicherweise noch auf diesen Polarisator zurückgreifen kann, bleibt auch dieser Wermutstropfen aus. Die Blickwinkelstabilität ist sehr hoch, aus dem Winkel ist in erster Linie nur ein Kontrastverlust festzustellen. Die Schwarzdarstellung ist auch bei wenig Abstand sehr homogen. Einzig minimales grün- bzw. magentafarbenes Schimmern "enttarnt" den unverständlicherweise nicht mehr hergestellten A-TW Polarisator.

Links der Eizo CG243W ohne A-TW Polarisator und rechts der HP LP2480zx mit A-TW Polarisator.

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