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TESTBERICHT: BenQ V2400W Teil 8


Die Homogenität der Helligkeitsverteilung wird nach einer Kalibration auf 140 cd/m² an 15 über den Bildschirm verteilten Punkten gemessen und zeigt die größten Abweichengen am linken Rand. In der oberen linken Ecke erreicht die Helligkeit noch 83 Prozent und weicht somit um 17 Prozent von der Helligkeit in der Mitte ab. Diese Abweichung fällt in einen Bereich, in dem es noch keine subjektiv sichtbaren Helligkeitsveränderungen auf dem Bildschirm gibt.

Die Homogenität der Hintergrundbeleuchtung des BenQ V2400w ist gut.

Reaktionsverhalten

BenQs Version des Overdrives, welche gerade bei bewegten Bildern die verbliebene Trägheit des bereits schnellen Panels ausgleichen und somit zu einer verbesserten Wiedergabe führen soll, nennt sich AMA.

Anhand eines bewegten farbigen Objektes mit hinreichen großen einfarbigen Flächen kann man die Wirkungsweise recht deutlich zeigen. In diesem Testbild bewegt sich das Fünfeck von links nach rechts. Hinter den schwarzen Umrandungen sieht man einen leichten Schatten, der durch die Trägheit der einzelnen Bildpunkte erzeugt wird, die kurzzeitig schwarz waren und noch nicht den endgültigen neuen Farbwert erreicht haben.

Der Schatten links neben den schwarzen Begrenzungslinien zeigt die trägen Pixel. Das Fünfeck wandert nach rechts.

Schaltet man AMA, also Overdrive, ein, so wird durch eine gezielte kurzzeitige Übersteuerung der Pixel versucht den endgültigen Farbwert schneller zu erreichen.

Das Overdriveverfahren von BenQ schießt hierbei allerdings über sein Ziel hinaus. So sind die Pixel linksseitig nicht nur zu hell, es werden sogar die Pixel rechtsseitig vorzeitig abgedunkelt. Der Kontrast an der Linie wird dadurch zwar erhöht, aber der helle linksseitige Saum wirkt störender als der zuvor gesehene Schatten. Zudem ist der nun rechtsseitige Schatten eine schwache Version des Effekts, den man mit Overdrive eigentlich vermeiden wollte. Den hellen Farbsaum nennt man auch Koronaeffekt, eine Art helles Nachleuchten an dunklen Kanten.

Grundsätzlich ist das TN-Panel schnell genug und nur die wenigsten Nutzer benötigen den zusätzlichen Leistungsschub wirklich. Aus unserer Sicht erzielt man mit der Zuschaltung von AMA keine sichtbare Verbesserung der Bildqualität.

Mit Overdrive wird aus dem Schatten ein heller Saum.

Input-Lag

Die Messung der Zeitspanne, bis der Bildschirminhalt tatsächlich ausgegeben wird, zeigt keinen konstanten Wert, sondern Differenzen zwischen 0 ms bis 33 ms. Ermittelt aus 30 Einzelwerten ergibt sich somit eine durchschnittliche Verzögerung von 15 ms.

Links ein 21" CRT, rechts der BenQ V2400W. Von oben nach unten ein paar der erhaltenen Messwerte: 0 ms, 16 ms, 33 ms.

Gelegenheitsspieler werden hiervon nicht viel mitbekommen, für professionelle Spieler ist dies unter Umständen bereits zuviel, um bei schnellen Shootern der erste am Abzug zu sein.

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