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TESTBERICHT: Acer Iconia Dual Screen Teil 2


Die Ausleuchtung der beiden Panels ist unterschiedlich (links: oben, rechts: unten).

Das Schwarzbild ist bei beiden Displays gleichmäßig mit wenig Wolkenbildung, die Hintergrundbeleuchtung scheint an keiner Stelle auffällig durch.

Die Auflösung von 1.368 x 768 Pixeln (16:9) ist bei Panelgrößen bis zu 15,6 Zoll derzeit noch weit verbreitet. Die Wiedergabe von HD-Material ist damit ohne Formateinbuße möglich. Lästig sind die starken Spiegelungen auf der glänzenden Displayoberfläche, ein helles T-Shirt sollte man bei der Benutzung eher nicht tragen.

Touchscreen

Der Touchscreen lässt sich schnell und zuverlässig bedienen. Jede erkannte Berührung wird visuell durch einen kleinen Punkt quittiert, der kurz nachleuchtet. Die Beschichtung der Panels mit hochfestem Glas (Gorilla Glass) wirkt sehr widerstandsfähig, man darf mit dem Finger also schon kräftig zudrücken.

Gleiten will die Fingerkuppe auf dem glatten Glas dann aber nicht mehr so recht, doch erfreulicherweise erkennt der Touchscreen auch leichte Berührungen gut – man muss es halt üben. Die Oberflächenbeschichtung soll Fingerabdrücke abweisen, dennoch sahen die Panels unseres Testgeräts nach einem Arbeitstag ziemlich unansehnlich aus.

Der Touchscreen ist zudem Multitouch-fähig, laut Acer werden bis zu 10 Finger gleichzeitig erkannt. Mit 5 Fingern, die man gleichzeitig auf das untere Panel setzt, wird das Ring-Menü aktiviert. Auch das Aufsetzen beider Handballen wird erkannt, so ruft man nämlich die virtuelle Tastatur auf. Wer es gern etwas altmodischer hätte, der drückt dafür den Taster im linken Scharnierkopf.

Sensoren, die auf seitliche Drehungen reagieren, haben wir nicht bemerkt. Der Bildschirminhalt lässt sich natürlich mit Hilfe des Intel-Grafiktreibers drehen. Allerdings funktionierte dies nur mit dem oberen Schirm problemlos. Der untere wollte sich einfach nicht mitdrehen, zudem wird dann auch die Bildschirmtastatur abgeschaltet.

Multimedia

Auf der Vorderseite des oberen Panels ist eine Webcam eingebaut. Mit 1,2 Megapixeln liefert sie ein ansprechendes Bild, das für Videochats etc. mehr als ausreichend ist. Als Software gibt es den Video Conference Manager dazu. Eine zweite Kamera ist nicht vorhanden.

Für den Sound sind zwei Lautsprecher zuständig, die an der Unterseite eingebaut wurden. Unterstützt durch die Dolby Home Theater Technik ist der Klang unerwartet gut. Auch die Lautstärke ist kräftig genug für eine kleinere Runde. Wenn das nicht reicht, ist der regelbare Kopfhörerausgang schnell mit einer Stereoanlage verbunden.

Der HDMI-Anschluss liefert FullHD mit 1.920 x 1.080 Bildpunkte Auflösung und HDCP-Unterstützung. Interessanterweise soll die Auflösung des VGA-Ausgangs mit 2.560 x 1.600 Bildpunkte bei 60 Hz noch höher hinausreichen – ausprobiert haben wir das nicht.

Software

Das Iconia wird mit Windows 7 Home Premium 64 Bit ausgeliefert. Damit kann das riesige Softwareangebot für Windows genutzt werden. Acer hält sich mit den vorinstallierten Zugaben angenehm zurück. Zu nennen sind hier das durchaus nützliche Microsoft Office 2010 in der kostenfreien Starter Edition, dazu noch McAfee’s Internet Security Suite und Norton’s Online Backup.

Wichtig sind natürlich die hauseigenen Zugaben von Acer, die sich rund um den Touch Screen und die Bildschirmtastatur drehen. Dazu gehört die insgesamt gelungene Programmsammlung Acer Ring Applications, ergänzt durch Microsofts Touch Pack für Windows 7.

Die Eindeutschung ist sinnvoll und vollständig, Gelegenheiten zum Schmunzeln finden sich eher selten. Die Größengestaltung wirkt dagegen ziemlich unhomogen: während man im eng gedrängten Startmenü schnell einmal danebentippt, kommen manche Applikationen mit einer Riesendarstellung daher, die eher für ein kleines Smartphone angemessen wäre.

Großzügige Bildschirmnutzung und eigenwillige Farbgebung bei den Acer Ring Tools.

Performance

Unser Testmuster mit der Bezeichnung 484G64NS hat mit Intels i5-M480 noch eine CPU der ersten Generation an Bord. Ausgestattet ist sie mit zwei Kernen und Hyperthreading, der Arbeitstakt beträgt 2,66 GHz. Als Arbeitsspeicher sind standardmäßig 4GB DDR3-RAM eingebaut.
Die Grafik übernimmt Intels HD Graphics, das in die i5-CPU integriert ist. Für Spielefans bedeutet dies neben der begrenzten Leistungsfähigkeit auch, dass nur DirextX 10.0 verfügbar ist.

Technische Daten von CPU und Grafikchip.

Dank Turbo Boost kann der i5 von seinen normalen 2,66 GHz noch auf 2,93 GHz beschleunigen. Kurze Tests mit Benchmark-Software liefern dieselben Ergebnisse wie vergleichbar ausgestattete Desktoprechner. Lässt man spezielle sehr rechenintensive Einsatzfälle beiseite, dann ist das für alle gewöhnlichen Anwendungen vollkommen ausreichend. Bei anspruchsvollen Spielen wird schließlich auch die Chipgrafik zum Engpass.

Die SATA-Festplatte mit 640 GB arbeitet ebenfalls so zügig wie man es von Notebooks dieser Leistungsklasse erwarten kann. Mit der gefühlten Performance der zunehmend verwendeten SSDs kann sie natürlich nicht mithalten.

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