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TESTBERICHT: BenQ W1200 Teil 5


OSD Menü, links: Bild; rechts: Systemeinstellungen.

Die Gestaltung ist sehr nüchtern und übersichtlich. Alle wichtigen Projektorfunktionen sind abgedeckt.

Bildqualität

Für den Test am PC haben wir den Projektor an den HDMI-Ausgang angeschlossen und die native Auflösung eingestellt. Dann wurde der Projektor mit einem Reset auf die Werkseinstellung zurückgesetzt. Die Farbmessungen haben wir mit einem i1 Pro von X-Rite durchgeführt.

Auflösung

Der eingebaute DMD-Chip verfügt über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die eingebaute Skalierungseinheit verarbeitet auch zahlreiche andere PC- und AV-Formate bis hin zu Full-HD, wegen der Skalierungsverluste müssen dann allerdings Einbußen bei der Bildqualität akzeptiert werden.

Das Pixelgitter ist deutlich weniger auffällig als bei LCD-Projektoren. Bei Bilddiagonalen bis zu 3,50 Meter sieht man das Gitter erst, wenn man sich mit etwa 1 Meter Abstand vor die Leinwand stellt.

Bildschärfe und Konvergenz

Der Bildschärferegler im OSD ist nur am VGA-Eingang verfügbar. Am HDMI-Eingang kann die Bildschärfe nicht beeinflusst werden.

Gute Bildschärfe und Konvergenz, aber sichtliche Überschärfung.

Die Bildschärfe des W1200 ist gut. Schriften und Muster werden klar umgrenzt dargestellt. Das Einstellen der Bildschärfe am Fokusring ist aber nicht einfach, denn der Schärfeeindruck lässt zu den Rändern hin sichtlich nach. Hier gilt es mit feinfühligen Fingern einen Kompromiss zu finden zwischen der Schärfe am linken und am rechten Bildrand.

Die Konvergenz ist ebenfalls gut, zu den Bildrändern hin fallen die Farbsäume vor allem an vertikalen Kanten aber etwas mehr auf. Viel stärker jedoch leidet die Lesbarkeit von dünnen Schriften unter der sichtlichen Überschärfung des Bildsignals mit deutlichen hellen Halos.

In den interpolierten PC-Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – sehr gut. Weniger überzeugend ist die Wiedergabe bei der SD-Videoauflösung 576p, hier fallen die Schärfungsartefakte sehr stark auf.

Beim Reset stellt der Projektor folgende Werte ein: Helligkeit 51, Kontrast 0, Bildmodus Standard. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Für diese Untersuchung messen wir die mittlere Helligkeit bei einem weißen und einem schwarzen Testbild. Das statische Kontrastverhältnis (full on/off) ergibt sich als Quotient der beiden Werte. Zusätzlich berechnen wir die Effizienz der Lichtausbeute in Lumen/Watt.
Das Datenblatt des W1200 gibt die maximale Helligkeit mit 1800 Lumen im Normalmodus an. Wir haben alle drei Voreinstellungen durchgemessen.

Helligkeit, Kontrast und Effizienz, weiß: Normal; grün: Eco.

Den höchsten Lichtstrom messen wir mit 1373 Lumen im Bildmodus Dynamik, das sind nur 76 Prozent der Herstellerangabe. Im Modus Dynamik erzielen wir noch 932 Lumen, im Kino-Modus bleiben gerade noch 764 Lumen übrig.

Die Effizienz erreicht mit 4,6 Lumen/Watt im Dynamik-Modus knapp ein befriedigendes Niveau, die übrigen Bildmodi kommen nur auf eigentlich unzeitgemäße Werte von ca. 3 Lumen/Watt. Das können viele DLP-Projektoren inzwischen deutlich besser.

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