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TESTBERICHT: BenQ W1200 Teil 2


Das Gehäuse besteht aus Ober- und Bodenteil in weißem Hochglanz, die Seiten sind in einem dunklen Silbergrau mit Metallic-Effekt ausgeführt. Die geschlossene Frontseite wird nur von dem recht groß wirkenden Objektiv durchbrochen, daneben erkennt man den IR-Sensor der Fernbedienung.

Beide Seitenflächen sind als großzügige Belüftungsgitter gestaltet, das Anschlussfeld ist auf der Rückseite untergebracht. Auf der Oberseite finden wir das Bedienfeld mit Tasten und Statusleuchten, die beiden Einstellringe für das Objektiv und einen dezenten BenQ-Schriftzug.

Das leicht geschwungene Design wirkt modern und passt ebenso gut ins Wohnzimmer wie in eine gehobene Businessumgebung. Aussehen und Handhabung wie auch das etwas höhere Gewicht vermitteln einen soliden und hochwertigen Eindruck.

Aufstellung

Für die mechanische Justierung bietet der W1200 nur einen Gewindefuß hinten rechts und eine Raststütze vorne. Beide haben einen großen Verstellbereich. Das manuelle Zoom mit dem großen Verhältnis von 1,5:1 erleichtert die korrekte Ausrichtung erheblich. Ein Lens Shift, mit dem das Bild horizontal oder vertikal verschoben werden könnte, ist nicht vorhanden.

Hinten ist nur einer der beiden Füße verstellbar.

Die elektronische Keystone-Korrektur wirkt mit +/- 20 Grad nur in der Vertikalen. Das OSD bietet auch ein Testbild als Ausrichthilfe.

Das Bild kann von Tisch- auf Deckenprojektion umgestellt werden, auch Rückprojektion ist in beiden Positionen möglich. Die Anordnung der drei M4-Gewindebohrungen für die Deckenmontage ist im Handbuch dokumentiert. BenQ bietet einen passenden Montagesatz als Sonderzubehör an.

Bildgröße

Die Distanztabelle im Handbuch nennt Projektionsabstände von 0,89 bis 14,33 Meter mit Bilddiagonalen von 0,8 bis 7,6 Meter. Im Datenblatt finden wir dagegen die Distanzangabe 0,6 bis 11,7 Meter. Übliche Bilddiagonalen für dieses Gerät dürften zwischen 2,5 und 3,8 Meter (100 bis 150 Zoll) liegen, woraus sich bei voller Zoomausnutzung Abstände zwischen 3 und 7 Meter ergeben. Die Optik liegt also im Telebereich, deshalb ist dieser Projektor eher für größere Räume geeignet.

Bildgrößen und Projektionsabstände (aus: Handbuch BenQ).

Die Anpassung des Bildes an eine vorgegebene Leinwandgröße fällt durch den großen Zoombereich recht leicht. Wie bei allen Teleoptiken ohne Lens Shift muss der Aufstellungsort für ein verzerrungsfreies Bild einigermaßen genau in der optischen Achse liegen.

Gerätesicherung

Der Projektor kann mit einem sechsstelligen Passwort aus je 4 Zeichen gegen eine unbefugte Benutzung gesichert werden. Nach fünfmaliger Falscheingabe schaltet sich das Gerät automatisch ab. Ein vergessenes Passwort kann durch einen Passwortrückruf mit Hilfe des BenQ-Servicecenters zurückgesetzt werden.

Als mechanische Sicherungsmöglichkeit ist nur ein Kensington-Lock vorgesehen, stabilere Ösen fehlen.

Bedienung

Das Tastenfeld auf der Oberseite des Projektors besteht aus neun Bedientasten. Sie arbeiten mit sauberem Druckpunkt und leisem Knacken. Die dunkle Beschriftung auf weißem Grund ist sehr gut lesbar. Nur die Power-Taste ist hinterleuchtet, die Bedienung ohne Raumlicht ist daher wenig komfortabel.

Drei Statusleuchten informieren über den Betriebszustand und eventuelle Fehlermeldungen. Im Normalfall leuchtet während des Betriebes nur das winzige grüne Icon der Power-Taste.

Tastenfeld und Objektiveinstellung am Projektor.

Die manuelle Einstellung von Fokus und Zoom erfolgt mit zwei massiv wirkenden Drehringen, die in der Oberseite versenkt sind. Beide Drehringe arbeiten spielfrei, der Fokusring ist allerdings recht schwergängig. Die Zoom-Einstellung gelingt schnell, der Fokusring ist dagegen sehr feinfühlig zu bedienen.

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