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TESTBERICHT: BenQ MS612ST Teil 6


Bildqualität

Für die nachfolgenden Messungen zur Bildqualität haben wir den Projektor mit einem Reset auf die Werkseinstellung zurückgesetzt. Der voreingestellte Bildmodus „Dynamisch“ setzt dann unveränderlich Kontrast = 0, Helligkeit = 50, Farbtemperatur Normal. Das Signal wurde vom PC per HDMI in der nativen Auflösung eingespeist.

Auflösung

Die native Auflösung des eingebauten DMD-Chips beträgt nur 800 x 600 Punkte. Durch die eingebaute Skalierungseinheit verarbeitet der Projektor jedoch eine Vielzahl von (auch höher auflösenden) PC- und AV-Formaten. Beim Anschluss von HD-Zuspielern wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen muss das Bild verlustbehaftet skaliert werden. Am PC sollte man dagegen immer die native Auflösung einstellen.

Farbrad mit sechs Segmenten (Foto: BenQ).

Für die RGB-Trennung wird ein Farbrad mit sechs Segmenten (RYWCBG) verwendet. Über die Drehzahl des Farbrades ist uns nichts bekannt. Den gefürchteten Regenbogeneffekt nahm allerdings keiner unserer Testzuschauer wahr, doch dies kann von Person zu Person sehr verschieden sein.

Das Pixelraster fällt sichtbar weniger auf als bei LCD-Projektoren mit gleicher Auflösung, aufgrund der niedrigen Auflösung ist es allerdings bis zu etwa zwei Meter Betrachtungsabstand noch erkennbar. Unterschiede zu anderen aktuellen DLP-Projektoren mit dieser Chip-Generation waren erwartungsgemäß nicht zu sehen.

Bildschärfe und Konvergenz

Diese beiden Bildeigenschaften sind von entscheidender Bedeutung für die Klarheit des Bildes und die Lesbarkeit von Texten. Bei den Konvergenzfehlern, die meist als Farbsäume auftreten, wird aufgrund der zunehmenden Auflösung moderner Projektoren auch die Qualität der Optik immer wichtiger.

Sehr gute Bildschärfe, befriedigende Konvergenz.

Die Bildschärfe des MS612ST ist sehr gut. Schriften und Muster werden klar umgrenzt und ohne Artefakte dargestellt. An einigen horizontal verlaufenden Linien werden schmale Farbsäume sichtbar, die aber durchaus noch akzeptabel sind. Der Bildschärferegler ist am digitalen HDMI-Anschluss nicht zugänglich.

Das Einstellen der Bildschärfe am Fokusring gelingt gut. Die Schärfeverteilung innerhalb des Projektionsbildes ist nicht ganz gleichmäßig, aber noch gut.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Für die Helligkeitsuntersuchung wird ein weißes Testbild projiziert, das an 15 Punkten vermessen wird. Wegen der heute üblichen Wide-Formate gehen wir etwas detaillierter vor als beim ANSI-Verfahren mit nur 9 Punkten.

Im Datenblatt des MS612ST wird die maximale Helligkeit mit 2500 Ansi-Lumen und der Kontrast mit hohen 5000:1 angegeben, Werte für den Eco-Modus werden nicht genannt. Neben den vier Voreinstellungen haben wir auch den Benutzermodus untersucht.

Normal-Modus Weißwert[Lumen] Schwarzwert[Lumen] Kontrast[n : 1] Effizienz[Lm/W]
2233 5,76 388 9,4
1842 4,88 378 7,8
918 1,20 766 3,9
1318 1,83 721 5,6
2069 0,90 2288 8,7

*) siehe Text

Die Helligkeit kann nur im Benutzer-Modus verändert werden. Die vorgegebene Einstellung ist 50, und höhere Werte sind nutzlos: die Maximalhelligkeit im Bild nimmt nicht mehr zu, aber Schwarzwert und Kontrast verschlechtern sich katastrophal. Bei Einstellungen unter 50 sinken dagegen Helligkeit und Kontrast, denn der Schwarzwert bleibt gleich – zunächst jedenfalls. Denn einen bemerkenswerten Sprung gibt es bei H46: schlagartig sinkt der Schwarzwert von 4,2 auf nur noch 0,9 Lumen ab, und der Kontrast springt folglich auf über 2200:1 – der einzige richtig gute Wert unter all diesen Ergebnissen.

Viele Projektoren laufen weit überwiegend im Eco-Modus, damit die teure Lampe möglichst lange hält. Daher haben wir die Messergebnisse für den Eco-Modus in einer eigenen Tabelle zusammengefasst.

ECO-Modus Weißwert[Lumen] Schwarzwert[Lumen] Kontrast[n : 1] Effizienz[Lm/W]
1873 4,98 376 7,9
1539 4,16 370 6,5
754 1,03 732 3,2
1091 1,58 692 4,6
1470 0,78 1889 6,2

*) siehe Text

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