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TESTBERICHT: Dell 7609WU Teil 5


Die manuelle Justierung des Fokus erfolgt über die drehbare Einfassung des Objektivs. Der Zoomhebel ist mit den Einstellern für den Lens Shift hinter der rechten Seitenklappe untergebracht. Alle Justiereinrichtungen arbeiten ohne mechanisches Spiel und sind sehr gut einzustellen. Vor allem die Fokussierung gelingt wegen des großen Objektivrings schnell und zuverlässig. Eine motorische Justierung ist nicht möglich.

Fernbedienung

Die Infrarot-Fernbedienung im skandinavisch-nüchtern anmutenden Design ist klein und handlich. Die Vorderseite des Kunststoffgehäuses in mattem Anthrazit ist fast vollständig mit den quadratischen Tasten belegt. Der obere Teil des Tastenfeldes ist wieder in Hochglanzoptik ausgeführt, seine Umrandung nimmt als Stilelement die silbergrauen Kanten des Projektors auf.

Die handliche Fernbedienung ist nüchtern gestaltet.

Die lediglich 20 Tasten arbeiten zuverlässig mit sehr gut spürbarem Druckpunkt und leisem Knacken. Jeder Tastendruck wird von einer grün aufleuchtenden LED quittiert.

Die graue Tastenbeschriftung ist winzig und auf den meisten Tasten nicht sonderlich gut lesbar. Auch sind die Tasten nicht beleuchtet, bei Dunkelheit ist diese Fernbedienung daher nicht sehr komfortabel. Ganz praktisch ist hingegen der integrierte rote Laserpointer. Durch die gummierte Rückseite liegt die Fernbedienung griffig in der Hand. Insgesamt entspricht sie dem hohen Standard des Gerätes und wirkt stabil und hochwertig.

Dell gibt keine Reichweite an. Im Testverlauf arbeitete die Fernbedienung in einem Raum von 40 m² völlig problemlos. Da der Projektor regelmäßig hinter dem Publikum stand, war es auch kein Problem, dass der IR-Sensor am Projektor nur nach vorne zeigt.

OSD

Das On-screen Display des 7609WU wird über die Menü-Taste aufgerufen. Alle für die Navigation im OSD nötigen Tasten sind sowohl am Projektor wie auch an der Fernbedienung vorhanden.
Das Hauptmenü umfasst sieben Unterbereiche. Zwei davon sind für die Bildeinstellung zuständig, zwei für allgemeine Einstellungen und je einer für Quellenauswahl, Bild-im-Bild und Sprache.

Das Hauptmenü ist nur eine schmale Iconleiste.

Die Gestaltung der Menüs ist nüchtern und übersichtlich. Die Anzahl der Optionen pro Unterbereich ist variabel, die längste Liste hat 15 Einträge. Folgeseiten gibt es nicht. Für einige Einstellwerte wird ein Scrollbalken eingeblendet. Die Menüpunkte sind größtenteils selbsterklärend, das Handbuch gibt zu jeder Einstellung eine – des öfteren ziemlich nichtssagende - Erläuterung.

OSD Menü, links: Setup; rechts: Bild.

Mit den detaillierten Bildeinstellungen können Helligkeit, Kontrast und Farben (RGB) geregelt werden. Auch Einsteller für Farbtemperatur, Farbsättigung und Farbton sind vorhanden. Im Bereich "Anzeige" sind noch vier Presets vorgegeben ("Videomodus"), zudem kann eine individuelle Einstellung als Benutzerprofil gespeichert werden. Voreingestellt ist der Modus "Präsentation". Auch ein Einsteller für den Gamma-Wert findet sich dort. Etwas verwirrend ist, dass die Wahl des Videomodus zu geänderten Einstellungen auf der Bild-Seite führt. Ähnliches gilt bei der Wahl der Farbtemperatur.

Anschlüsse

Das Anschlussfeld des 7609WU ist außergewöhnlich gut bestückt. Mit 2 x HDMI und 1 x DisplayPort bietet er gleich drei digitale Eingänge an – das ist die seltene Vollausstattung. Sehr gut bestückt sind auch die analogen Eingänge, die mit zwei DSub-Buchsen für VGA und Komponenten sowie mit Anschlüssen für Composite und S-Video vertreten sind. Eine dritte DSub-Buchse kann als Videoausgang für das Weiterschleifen des Bildes (z.B. zu einem VGA-Monitor, Dozentenmodus) verwendet werden.
Dazu kommen noch ein Audioeingang für den eingebauten Verstärker (Klinke), ein Audioausgang (Klinke) und ein DC-Steuerausgang für eine Motorleinwand. Selbst ein 5V DC-Ausgang für die Versorgung von Kleingeräten ist vorhanden.

Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten sind gut dokumentiert.

Wenn die ebenfalls vorhandene USB-Buchse mit dem Computer verbunden wird, kann man den Projektor mit speziellen Funkmäusen bedienen, die gleichzeitig den Cursor des Computer-Desktops steuern können. Die RS232-Buchse dient zur Fernsteuerung des Projektors mit einem Computer oder einem externen Steuergerät, die RJ45-Buchse erlaubt die Konfiguration im LAN. Bilddaten können über USB oder LAN nicht zugeführt werden.

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